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30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Ich habe zwei Sendungen gehabt, aber hab’ jetzt nur mehr eine, die heißt “I am improvising” und da hört man wie ich Klavier spiele. Das ist was, das ich seit meiner Kindheit mache. Genau, das ist ungefähr eine knappe Stunde, wo ich, üblicherweise daheim, zu verschiedenen Uhrzeiten, das gehört sozusagen zu dem Konzept, wirklich schaue, dass ich eine Stunde durchspiele und möglichst Dinge mache, von denen ich nicht weiß, dass sie funktionieren. Also es ist Klavierspielen, improvisieren. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Ich bin jetzt im zweiten Jahr und durch Corona ist das irgendwie jetzt rausgekommen, dass ich heuer irgendwie erst zwei Sendungen überhaupt gemacht habe. 

 

Warum machst du Radio? 

Gute Frage! Naja, da gibt’s mehrere richtige Antworten. Das eine ist, dass mich der Mike (Schedlberger) einmal gefragt hat, ob ich eine Radiosendung machen möchte und ob ich eine Idee dazu habe. Das andere ist, dass ein Freund von mir, der Christoph Radinger der die Klassiksendung macht, mir gesagt hat, dass ihm das recht gefällt und dass er mir das auch nur empfehlen kann, das mal auszuprobieren, ins Studio zu gehen und eine eigene Sendung zu machen. Ich hab mir dann auch gedacht, eigentlich ist das cool, wenn ich regelmäßig eine Radiosendung habe. Das zwingt mich selber ein bisschen meine Klavierimprovisationen regelmäßig zu machen und Ideen zu haben. Sozusagen mir ein bisschen einen Zeitplan zu geben, innerhalb von dem ich Klavier spiele. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Also grundsätzlich höre ich in dem Sinn wenig Musik. Also wenig Konservenmusik, ich gehe gern in Konzerte. Ich habe jetzt keine fixe Radiosendung oder Podcast, was ich regelmäßig höre. Ich höre auch keine Musik sozusagen als Hintergrund, so wie es viele Leute beim Arbeiten oder so haben, das funktioniert bei mir nicht. Also ich höre gerne eine Musik, die mich so in Anspruch nimmt, dass ich mich gerne drauf konzentriere, aber so nicht. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung ?

Es ist schon so, ich hab schon Musiken oder mehr Komponisten, die mich sehr interessieren. Das ist einerseits ein Komponist, der Avo Pärt aus Estland, der ja früher mal ein Mönch war und, ich glaube jetzt gleichauf mit John Williams, der meistaufgeführte lebende Komponist ist. Vom Avo Pärt habe ich viele Alben. Sein ganzes Werk nicht, da hab’ ich auch die Übersicht verloren, aber den hör ich sehr gern und intensiv und analytisch. Dann interessiert mich ganz grundsätzlich Minimal Music. Der Paradevertreter ist Philip Glass, aber da gibt’s eigentlich noch viel interessantere Leute. Ich hab’ selber bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr ausschließlich klassische Musik gehört und nachher erst Rockmusik. Also Klassik, Jazz, das hör ich sowieso gern. Was ich aber in den letzten Jahren eigentlich vermehrt noch interessanter finde, ist eigentlich Folklore rund um die Welt. Bedingt durch meine Reisen, nachdem ich in den letzten zehn Jahren sehr regelmäßig ins Baltikum reise, speziell auch diese nordische Folklore. Find ich super interessant.

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Unangepasst, freundlich, intelligent. 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung und worum geht es?

Ich präsentiere drei Sendungen. Die erste Sendung findet jeden zweiten Samstag im Monat von 18:00 bis 24:00 Uhr statt, mit Ausnahme von Juli und August. Dazwischen von 19:00-19:07 sind die BBC Nachrichten, sonst geht die Sendung durch bis 0 Uhr. SATURDAY NIGHT, so heißt die Sendung mache ich gemeinsam mit meinem Freund aus München, Mike Walser, “DJ Mike”. Jeden dritten und vierten Freitag im Monat von 15:07 bis 17:00 gestalte ich die Sendung “Im Kanal”. Am dritten Freitag steht immer ein Musikportrait von Bands, oder Sängern und Sängerinnen im Mittelpunkt. Am vierten Freitag gibt es eine Sendereihe, in der ich mich verschiedenen Themen widme, zum Beispiel dass ich nur Songs mit “Sun, Moon & Stars” im Songtitel spiele oder NIGHT und DAY oder Coverversionen. Dabei komme ich auf Musiktitel, die man sonst vielleicht nicht spielen würde, die aber wirklich gut sind. In Fachzeitschriften informiere ich mich über neue und alte Songs, weiters über Interpreten, Musikgruppen und viel geschichtliches aus der Pop und Rockmusik. Diese Informationen baue ich in meine Sendungen ein um die Hörer am Wissen über die Popkultur teilhaben zu lassen. Ich liebe Musik aus allen Jahrzehnten, aber besonders die aus den 60iger und 70iger Jahren. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Seit dem 1.November 2008. 

 

Warum machst du Radio?

Es war immer schon mein Traum, eine eigene Radiosendung zu machen. Zu Weihnachten 1960 hat mir mein Vater 10 Singleschallplatten geschenkt. Damals habe ich schon die A und B Seiten der 10 Platten gespielt und dazu moderiert. Ab 1999 hatte ich die Möglichkeit Sendungen auf  dem Werbesender der Firma Radio Luwy zu platzieren. Damals habe ich die Sendungen auf Mini-Disc aufgezeichnet und diese wurden zwei Mal am Tag ausgestrahlt. Mit der Zeit kamen 750 Sendungen zusammen. Im Jahr 2008 habe ich von Radio B 138 erfahren und bin zu den Verantwortlichen des Senders gegangen und habe erzählt, dass ich mich sehr dafür interessiere Sendungen zu gestalten. Und so konnte ich am 1. November 2008 meine erste Sendung auf Radio B 138 machen.

Hörst Du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche?

Von Radio B138 liebe ich die Country Sendung – CULT RADIO jeden Sonntag von 10 – 12 Uhr. Ich höre mir jeden Tag die Sendung „AUFGHORCHT“ um 13 Uhr 45 an, von denen ich 183 selbst produziert habe. Hin und wieder höre ich die Sendung von Helga GUTWALD und die Klassik Sendung von Christoph RADINGER. Sonst höre ich Musik aus meinen MP 3 Players oder SPOTIFY.

Was ist im Moment deine Musikempfehlung?

Ich liebe moderne Country-Rock Musik, Blues, Hardrock, Disco, alte Schlager, und Pop. Meiner Meinung nach gehört die Musik zwischen den 60iger und 80iger Jahren zur besten Musik des Jahrhunderts.

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?

Sonniges Gemüt, ich liebe Musik und meine Familie

 

Saturday Night wird monatlich am 2. Samstag im Monat von 18 Uhr bis 24:00 Uhr gesendet

(Von 19:00 bis 19:07 gibt es die BBC News in englischer Sprache)

 

Jeden 3. und 4. Freitag im Monat – IM KANAL von 15:07 – 17:00 Uhr

 

 

 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

“Nichtraunzerlounge”. Die “Nichtraunzerlounge” ist mehr oder weniger ein dadaistisches Konzept, vom Lokal “Ohm”, das in Kirchdorf existiert hat, und das für die ganze Crowd, die in Kirchdorf unterwegs ist, die auch viel vom Radio ausmacht. Der damalige Besitzer und ich haben das einfach an einem Donnerstag gegründet. Das war eine Zeit, 2006, wo ziemlich viel schief gegangen und schlecht gelaufen ist und wir haben beschlossen, am Donnerstag machen wir eine Zeit, wo wir nicht raunzen darüber, wie alles schlecht ist, sondern da machen wir eine Nichtraunzerlounge, wo jeder eingeladen ist, offenes Forum nach dem Motto “Kommt’s ins Ohm und wir raunzen mal nicht”. Aus dem Ganzen ist das dann entstanden. Als das Radio zum existieren begonnen hat, hab ich das Konzept mitgenommen als Hommage an den Spirit, der in Kirchdorf damals unterwegs war. Also im Ohm war’s einfach so bunt gemischt, wie auch das Radio ist, mit einer sehr breiten Musikszene. Es ist jeder gekommen und gegangen und hat auch was dazu beigetragen. Aus dem Ganzen ist das entstanden. Die Sendung selber ist eben, wie ich es selber gerne bezeichne, ein dadaistisches Konzept. Also es ist alles und nichts möglich. Das hat nicht den Zwang, weiter existieren zu müssen. Darum mag ich ja Radio als Medium recht gern, es passiert im Moment. Klar, es gibt das cba  und so weiter, aber bei mir passiert’s im Moment, ich muss es zwar aufzeichnen, weil das die Vereinbarung sagt, aber sonst würd ich’s einfach nur ausstrahlen, dann verhallt’s im Raum. Das hängt auch mit dem zusammen, dass im 16A um die Nuller-Jahre ein offener Kulturraum war. Das Radiostudio war Produktionsstätte, Klangkörper, Schallraum gleichzeitig. Dadaismus, Radio, alles ist möglich. Vom Hörspiel über Podcasts über kleine Sketches bis hin zu einer durchgängigen Party-Auflegerei ist alles drinnen. Von einer politischen Kampfansage bis zu einer Vollberichterstattung über irgendwas. Das ist einfach grob umrissen das, was in der Sendung passiert. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Wir machen das Ganze seit 2005. Nachdem ich selber beim Festival der Regionen ein Projekt gehabt habe, war ich selber beim Radio immer nur am Rande dabei. Mitglied bin ich in etwa seit Ende 2008. 

 

Warum machst du Radio? 

Natürlich aus journalistischem, künstlerischem Community-Interesse. Weil Radio auch viel von Community lebt und damit arbeitet. Ich wollte einfach nur Teil des Ganzen sein und einen Beitrag leisten. Und einen Beitrag leisten heißt dann eben auch, selber Sendungen machen und gestalten und “On-Air” sein. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Ich höre seit meiner frühen Kindheit Radio. Vom Radio her, damals mit sechs oder zehn Jahren, hat man halt regional gehört. Dann natürlich die großen Befreiungsschläge, zuerst gab es auf Ö3 am Abend immer einen Teil, der schon in Richtung FM4 gegangen ist, und dann, glaube ich ‘95, die Geburtsstunde vom Mutterrradio, vom echten Vorbildraumschiff FM4. Wir hatten als Kinder immer so Radios, wo man herumgedreht hat, wo man einfach die Frequenz eingedreht hat. Wir haben wirklich neben regional jeden empfangbaren Sender, der irgendwie reingekommen ist, angehört. Radio Helsinki oder irgendwelche russischen oder tschechischen Sender, wo wir einfach Nüsse verstanden haben aber einfach der Gedanke, das kann jetzt 10 Kilometer oder 1000 oder 2000 entfernt sein, du siehst ein Mensch produziert was und das wird über den Äther übertragen. Und das zu empfinden und zu hören war immer saugeil. FM4 und Ö1, das sind einfach die Hauptsachen, die ich höre. Und Radio B138. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Das ist wahrscheinlich die schwierigste Frage. “Like Sugar” von Chaka Khan. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Dada, Faceless, Tomorrow. 

 

Die Nichtraunzerlounge wird monatlich am 3.Sonntag von 00:02-01:32 gesendet.

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Meine Sendung hieß Simse Time. Früher lag der Schwerpunkt auf Musik, „Simse“ als Zeit von den 50ern bis jetzt. Der Schwerpunkt ist aber immer weiter hinten gelegen, weil eh viel Modernes und Neues gespielt wird. Die neue Sendung wird auch Simse Time heißen, aber die bezieht sich nicht mehr so stark auf Musik, sondern wird mehr auf Geschichten und Erlebnisse eingehen und das wird dann ein bisschen mit Musik unterlegt. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Noch nicht so lange, ein Jahr oder zwei. 

 

Warum machst du Radio? 

Meine Frau macht auch mit und alle haben gesagt, es wäre schön, wenn ich auch mitmachen würde. Und weil das lauter extrem liebe Leute sind und tolle Leute. Ja, ich kann nur loben, bis in den grünen Klee. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Wenn ich zu Hause bin, sitze ich eher am Computer, aber wenn ich unterwegs bin, höre ich viel Radio. Bunt gemischt, alles wie es kommt, damit man sich auch ärgern kann, wenn ein Blödsinn kommt. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung (Song, Album etc.) für die Leute, die dieses Interview lesen? 

Mich fasziniert seit gut einem Jahr Youtube. Da findet man immer wieder Künstler, Sänger, die auch oft die Gitarre oder Violine oder sonst was spielen. Außergewöhnliche Talente. Die faszinieren mich einfach. Die hört man nirgends, die sieht man nirgends und wenn, dann ganz selten. Fantastisch. Das begeistert mich und das fasziniert mich, weil das sind wirklich extreme Talente. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Alt, jung und jungbleibend. 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Meine Sendung ist “Hola Kirchdorf”. Es geht um Geschichten und Erfahrungen zwischen den Sprachen Deutsch und Spanisch. Ich erzähle einfach, was mir oder Bekannten passiert ist. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Ich mache die Sendung seit November 2018. Da habe ich meinen ersten Termin bei Erich gehabt. 

 

Warum machst du Radio? 

Warum nicht? Ich mache Radio, weil mir das immer gefallen hat. Schon früher in Peru war ich ein paar Mal bei meinem Bruder in seiner Sendung als Gast und das hat mir so gut gefallen. Dann bin ich nach Linz gekommen, an die JKU, und hatte immer Lust darauf. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Zu Hause geht das Anhören nicht so gut, wegen meinem Baby. Im Auto, wenn ich fahre, höre ich schon Radio. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung?

Eine Sängerin aus Peru, die heißt Leslie Shaw und ein Lied von ihr, das ich sehr gerne höre, heißt “Faldita”, also Rock, oder Röckchen. Das mag ich ganz gerne und das ist jetzt auch in  Peru sehr beliebt. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Für alles bereit. Ich bin immer für alles bereit, das war ich immer. Egal was kommt, ich bin irgendwie bereit. Ich habe sehr viel erlebt im Leben, nicht nur in Österreich, auch in Peru und das ist schon ein großer Unterschied. Und ich würde sagen, für mich passt es. Für alles bereit, jetzt als Mama oder auch bei meiner Sendung, wenn ich irgendwas anders oder neu machen will, dann bin ich für alles wirklich bereit. 

 

Hola Kirchdorf wird zweiwöchentlich am Mittwoch von 14:07-15:00 gesendet. 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Meine Hauptsendung ist “Mike’s Morning Show” und ich bin auch ein großer Fan von “Im Kanal”, das ist ein Format, wo ich dann immer alles reingebe, wenn ich ein Interview mit jemandem mache. Prinzipiell ist es oft so, wenn mich ein Thema interessiert, dann lade ich mir jemanden ein im Studio, der mir dann erzählt, was ihn zu dem Thema begeistert. Und in der Morningshow mache ich einfach das, was mich freut. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

13 Jahre. 

 

Warum machst du Radio? 

Damals habe ich angefangen, weil ich Sendetechniker bin und ich wollte mal meinen eigenen Masten aufbauen. Daheim, weil beruflich war das immer irgendwo und daheim nicht. Dann hab ich mir gedacht “Boah, beim Radio, cool!” und so bin ich dann über Sendetechnik quasi zum Radiomachen selber gekommen. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Die Morning Shows  höre ich in der Früh, das sind unsere Playlisten, die stelle ich mir zum Frühstück ein. Ansonsten habe ich Radio immer in der Arbeit laufen, als Background. Wenn ich unterwegs im Auto bin, dann hör ich mir gern mal ein Mittagsjournal auf Ö1 an oder auch FM4. Was ich gar nicht mehr aushalte, ist Werbung. Das ist so penetrant. Das stört mich wirklich am Radiokonsum. Und öfter bekomme ich dann auch von Ö1 Content zugeschickt von Leuten, den ich mir dann auch anhöre. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Da kann ich keine abgeben, weil ich mir selber für meine Morningshow immer Musikwünsche während der Woche von Leuten ausborge. Was ich empfehlen kann, sind so Voice Recognition Apps, so Spracherkennungs- oder Musikerkennungssoftwares. Wenn man irgendwo ein tolles Musikstück hört, dann kann man mit dem Gerät den Track reinholen und sich anhören. Das finde ich total super, weil dann hört man öfter was und dann kann ich das selber in meine Playlist geben. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Abenteuerlustig, Vielseitig, Quirlig. 

 

Mike’s Morning Show wird wöchentlich am Mittwoch von 9:00-9:30 gesendet.

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Grundsätzlich geht’s bei meinen Sendungen um Musik. Die ursprüngliche Sendung ist “Radio Ohm” bzw. “Radio Ohm 3000”, da haben wir mal ein Renaming gemacht. Das zweite Sendeformat, das ich gemeinsam mit dem “Dirty Knut” aka “DJ Falke” mache, ist eben “The Secret Life of DJ Falke”. Da geht’s mehr um Independent-Sachen, während’s in “Radio Ohm” ausschließlich um elektronische Musik geht. Es gibt auch immer wieder Studiogäste, die DJs sind oder Produzenten oder Artists.Wir haben auch normalerweise einmal im Sommer eine 14-Stunden-Sendung, die heuer noch in den Sternen steht, vielleicht geht es sich im September aus.

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Seit 2007. Eigentlich ganz von Anfang an, seit’s das Radio B138 gibt. Das war damals zum Festival der Regionen 2007, da haben wir unsere ersten Sendungen gehabt. Die ersten “Radio Ohm” Sendungen hießen noch gar nicht so, sondern “DJ Line”. Die Aufzeichnung gibt’s noch, die ist ja abgelegt und so weiter und ab und zu spiele ich die noch, weil’s witzig ist, wenn man wieder mal so zurück zu den Anfängen geht. Das Studio hat noch ganz anders ausgeschaut damals, das war halt noch die Gründungszeit vom Radio, wo man halt auch vom Equipment her noch nicht so modern war. 

 

Warum machst du Radio? 

Weil’s mir einfach wichtig ist, dass es einen zusätzlichen Beleg gibt für die Verbreitung der elektronischen Musik. Es gibt schon so viele Meinungen über diese Musik, es gibt so viele Stilrichtungen, so viele Schubladen und mit dieser Schubladisierung möchte ich zum einen mal aufräumen, weil es einfach sinnfrei ist. Wenn die Musik nicht kickt, ist sie nicht gut, da ist es mir egal ob das die eine oder die andere Musikrichtung ist. Mir geht es einfach darum, gute Musik zu verbreiten und das Ganze so einfach wie möglich. Natürlich schon fundiert, das ist schon wichtig, dass man richtig fundiert. Man sollte auch immer wieder neue Sachen bringen. Das ist eigentlich der Sinn dahinter, dass man sagt, man bietet eine Plattform für lokale, nationale aber auch internationale Acts. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Als DJ ist es relativ schwierig, dass ich sage, ich höre Radio, weil ich so viel Musik selber habe und in der heutigen Zeit hab ich ja das meiste sogar elektronisch. Wenn ich wirklich Radio höre, höre ich natürlich B138 oder Ö1, das sind die Alternativen, die ich mir gebe. Ansonsten zappe ich ein bisschen durch. Ansonsten, weil ich im Auto SD-Karten, USB-Sticks und eine Handy-Verbindung habe, spiele ich gerne mein eigenes Ding.

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Es schlagen natürlich zwei Herzen in meiner Brust. Das eine ist die “Radio Ohm”- Geschichte, das andere “The Secret Life of DJ Falke”. Aus elektronischer Sicht, würde ich auf alle Fälle empfehlen “Die Mensch-Maschine” von Kraftwerk, das ganze Album. Insbesondere, was ich in letzter Zeit sehr lieb gewonnen habe, ist “Neonlicht”, das ist echt eine super Nummer. Wenn ich noch eine zweite Empfehlung abgeben darf, dann ist das Pink Floyd. Da würd ich auf alle Fälle empfehlen “Young Lust”. Eigentlich ist es eine Kombination aus zwei Tracks von “The Wall” und das ist eigentlich “Empty Spaces” und danach gleich “Young Lust”, ohne Pause. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Zielstrebig, energisch und trotzdem gemütlich. 

 

Radio Ohm 3000 wird monatlich am 3. Samstag von 17:15-22:15 gesendet. 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Die Sendung, die immer mal wieder Einzug findet in das Programm von Radio B138 heißt “Unsung Heroes”, was ja eine Redewendung im Englischen ist und auf Deutsch übersetzt “die vergessenen Helden” heißt oder auch die nicht so ins Rampenlicht gelangenden Helden. Die Idee war, eine Sendung zu machen, die sich um Musik dreht, die im Radio im Allgemeinen nicht so arg besprochen wird. Da ich eine riesen Plattensammlung habe und schon über 20 Jahre DJ gewesen bin und auch in Berlin eine Radiosendung für elektronische Musik gemacht habe, beim Berliner Sender “Berlin FM”, war die Idee halt mit diesem Konzept nicht nur die Musik vorzustellen, sondern thematisch die Sendung  zu gestalten und dann Künstler oder Alben oder einzelne Tracks zu besprechen und vorzustellen, die man, wenn man nicht unbedingt Spezialist ist, nicht kennt. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Angefangen hab ich mit 19, das heißt 31 Jahre. Die ersten Sendungen waren im “Offenen Kanal” in Saarbrücken, meiner Heimatstadt und dort hab ich HardCore-Punk Sendungen gemacht mit Leuten mit denen ich HardCore Punk Konzerte organisiert habe. Später dann habe ich beim Saarländischen Rundfunk beim Jugendkanal 30 Folgen einer Radiosendung gemacht, im Zuge einer Tätigkeit, wo ich Künstlerische Leiter eines Musikfestivals war, mit elektronischer Musik. Dann später in Berlin, bei Berlin FM, das waren zwei Jahre, wo ich zwei Formate betreut habe. Und dann nach meinem Umzug von Berlin nach Gmunden, hab ich im Jahre 2013 den Mike (Schedlberger) getroffen auf einem Geburtstag und wir kamen ins Plaudern. Das war nur einen Monat nach meiner Ankunft und sofort wurde ich Mitglied der Radiogemeinschaft in Kirchdorf. 

 

Warum machst du Radio? 

Erstens war das damals eine total neue Geschichte, dass man als Bürger Radio machen kann. Ich bin musikbegeistert seit meinem 10. Lebensjahr und Plattensammler und bin dadurch in diese HardCore-Punk Szene reingerutscht. Das war eine richtig aktive Szene, die HardCore-Punk Szene und im Jugendzentrum Homburg gab es richtig fette Konzerte damals. Die Leute, die ich da kennengelernt habe, das waren alles kreative Menschen, die halt, genau wie die Leute ums Radio B138, was machen wollen. Da war ich dann Teil eines Underground-Movements und wir wollten das eigentlich nur Leuten vorspielen, die davon vielleicht geschockt sind, wie man das halt macht als Statement wenn man Jugendlich ist. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Ja aber ehrlich gesagt fast schon durchgehend Deutschlandradio. Weil ich da an Themen rangeführt werde, die erstens sehr gut aufgearbeitet sind und zweitens hab ich so viel Musik zu Hause herumstehen, dass ich keine Notdurft habe, Musiksendungen anzuhören, weil mich meine ganzen Schallplatten eh schon erdrücken. Es gab früher mehr Formate, zum Beispiel die Klassiksendung auf Radio B138 ist so ein Format, das ich auch gerne höre, weil damit sehr viel Information verbunden ist. Aber bei den öffentlichen Radiosendern geht es immer mehr weg von Information, mit Ausnahme von Deutschlandradios oder Kultursender, die sich dann einem Thema widmen, das mich interessiert, was meistens immer politisch, geschichtlich oder technisch ist. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Ein Album, das mir viel bedeutet und das quasi zu einer Ikone geworden ist für viele Leute, auch meiner Generation, das ist Sonic Youth - Daydream Nation. Diese Frage ist wirklich schwierig, weil man grenzt damit automatisch Leute aus und schließt die ganzen anderen Platten, die einem am Herzen liegen, auch mit aus. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Nerdy, ich kann mich sehr stark in eine Thematik reinsteigern und verlier dann auch nicht das Interesse. Sehr kommunikativ, weil das ist mein Job, Kommunikation. Das sagen viele Leute über mich und ich seh das aber auch irgendwo, nämlich Intellektuell. Ich weiß nicht, ob das ein Schimpfwort geworden ist, aber eigentlich ist das für mich in Zeiten von Trump eher was Schönes. 

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Meine erste richtige Sendung heißt “Berg und Toi”. Das ist eine Sendung, wo spannende Charaktere aus dem Sendegebiet von Radio B138 vorgestellt werden. Charaktere sind Menschen, die in einer Zukunftsbranche arbeiten, spannende Ideen haben, nachhaltig unsere Region verbessern. Leider Gottes ist das Format ein bisschen eingeschlafen während der Corona Zeit, wird jetzt aber wiederbelebt. Des weiteren bin ich immer zu haben für alle Menschen da draußen, die spontan über ein Thema berichten wollen oder einmal die erste Schnupperaufnahme im Radio machen wollen. Dann bin ich da und mache mit ihnen gemeinsam eine Sendung, die heißt dann “Im Kanal”. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Da müsste ich genau nachschauen, aber ich glaube es sind jetzt schon über vier Jahre oder sogar fünf Jahre, weil ich vorher schon ein bisschen beim Radio verbandelt war, weil mich die Idee immer interessiert hat und ich vor meinem Job hier ein Praktikum gemacht habe.  

 

Warum machst du Radio? 

Interessiert hat’s mich, weil es eine Community-Idee ist. Das Radiomachen selber gar nicht so stark, ich komme aus dem Print-Journalismus. Irgendwann hat aber der Schedlberger Mike einmal angerufen und hat gesagt “Ich fahre nach Afrika ein halbes Jahr, hast du nicht Lust, da einmal ein halbes Jahr zu versuchen, meinen Job zu machen? Oder nicht unbedingt meinen, aber mich zu ergänzen im Team?” Und so hat die Reise angefangen. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Ich bin tatsächlich zum Radioholic geworden und höre eigentlich ununterbrochen Radio. Ganz viel unsere Station (Radio B138), weil ich finde, dass wir immer besser werden, auch von der Musik her und von den Beiträgen sowieso. Also da gibt’s einfach ganz viele, coole Menschen, die bei uns Radio machen. Dann höre ich ganz viele Podcasts aus Amerika, also englischsprachige Podcasts und natürlich auch aus dem deutschsprachigen Raum. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Queen - “Radio GaGa” 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Menschenfreund, exzentrisch, futuristisch.

30Sep2020

Wie heißt deine Sendung & um was geht es? 

Zwei Sendungen gibt’s, wobei das Schulradio, das Projekt, das wir vor zwei Jahren angefangen haben in der TSMS Pettenbach, da mach ich eigentlich nichts mehr, außer dass ich den Schüler*innen das Studio aufsperr’ und die Themen bespreche, weil den Rest der Sendung machen sie selber.Im Schulradio gehts halt meistens um Sachen, die gerade bei uns in der Schule passieren, das kann sein, dass wir zum Beispiel auf einem Erasmus-Besuch irgendwo in Europa unterwegs sind, oder eine Sportveranstaltung stattfindet oder kulturelle Veranstaltungen. Ab und zu machen wir auch andere Themen, zum Beispiel wird nächstes Jahr der Schwerpunkt auf den SDGs, also den Sustainable Development Goals der Uno, liegen. Zudem haben wir auch ein Erasmus-Projekt. Da werden wir nächstes Schuljahr starten und uns die siebzehn Ziele einmal vornehmen und erklären und darüber reden. 

In “Around Pettenbach” gehts um die Leute, die zu mir ins Studio kommen oder die ich am Telefon interviewe. Die machen immer irgendwas, für das sie brennen, von dem aber der Großteil der Bevölkerung nichts weiß. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele interessante Sachen es da gibt. Das sind zum Beispiel Schauspieler oder Künstler, Freidenker oder Firmenbesitzer, also wirklich die ganze Palette. Und dann quatschen wir ein bisschen und spielen ihre Musik und das ist meistens echt super. 

 

Wie lange machst du schon Radio? 

Der Mike (Schedlberger) und ich haben vor zwei Jahren das Projekt angefangen, weil wir ein Schulradio machen wollten und dann hab ich mit ein paar Leuten gemeinsam Sendungen gemacht und ungefähr seit einem Jahr, also das letzte Schuljahr quasi, haben wir dann damit angefangen, Sendungen zu machen. “Around Pettenbach” ist eigentlich in der Corona-Zeit entstanden, da hat mich der Mike  gefragt, ob ich eine Sendung machen will. Und jetzt sind wir bei der 19. Sendung, also mach ichs seit ungefähr 19 Wochen. 

 

Warum machst du Radio? 

Radio mache ich, weil mir das Medium gefällt. Ich bin auch noch in einer Zeit aufgewachsen, in der man mehr Radio-affin war als Fernseh-affin, was man sich heute vielleicht gar nicht mehr vorstellen kann, aber mein erster Fernseher war damals schwarz-weiß. Außerdem ist es ein cooles Medium, durch das man Leute verbinden kann.Außerdem spiele ich gern meine Musik, ich bin relativ Musik-affin und das gefällt mir einfach. 

 

Hörst du selbst auch Radiosendungen oder Podcasts? Welche? 

Ich höre regelmäßig Radiosendungen, zum Beispiel auf B138 immer das “Live aus der Moserei” am Dienstagabend, wenn ich nicht dort bin, dann hör ichs mir zu Hause an. Ich hör relativ viel Ö1 und da vor allem die Kultursendungen, z.B. “Ex Libris” über neue Büchererscheinungen. Und was ich auch immer gern höre ist um 17:30 die “Musik aus aller Welt”, weil mir die Musik gefällt. 

 

Was ist im Moment deine Musikempfehlung? 

Ja, da gibt es mehrere. Das erste, das mir einfällt ist DakhaBrakha, die haben ein Lied, das heißt “Baby”. DakhaBrakha ist eine ukrainische Band, die aber schon seit Jahren tourt und extrem coole und schräge Musik machen. Außerdem Ibrahim Maalouf, ein Multi-künstler und Trompeter. Was gibts noch….Venicio Capossella, das ist ein Italiener aus der Toskana oder aus Umbrien, der ist quasi ein Nationalheld in der Gegend und den find ich super. Was ich noch gern höre, ist Kamasi Washington, ein Saxophon-Spieler aus Amerika, der, glaube ich, noch immer mit seiner alten Schulband spielt und einen wahnsinnigen Jazz draufhat. Und ein anderer Liebling von mir ist auch noch Erik Truffaz, ein Franzose, die CD, die mir von ihm am meisten gefallen hat ist “El Tiempo de la Revolucion”. 

 

Wenn du dich in drei Worten beschreiben würdest, welche wären das? 

Sozial, Sportlich, Naturliebend. 

 

Around Pettenbach wird jeden Donnerstag von 9:30-10:00 gesendet.

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